Robert Koda Takumi – neu im Sortiment

Robert Koda Takumi

Robert Koda Takumi K-10

Robert Koda Takumi K-10

Es herrscht heutzutage wirklich kein Mangel an erstklassiger Elektronik, auch nicht an Vorstufen der Luxusklasse. Umso erstaunlicher ist es wenn Produkten dennoch gelingt, die Maßstäbe ein ganzes Stück nach oben zu verschieben.
Wie Vorstufen Takumi K-10 und K-15 von Robert Koda. Schon die Integration des „kleineren“ Modells K-10 in meine schon sehr weit ausgereizte Vorführkette verbesserte deren Auflösung auf eine nachgerade dramatische Manier: als würde man ein PAL-Bild auf HDTV umschalten, nahm die Dichte der musikalischen Textur auf frappierende Weise zu. Klangfarben erschienen präsenter und differenzierter, Details schärfer ausgeleuchtet, insgesamt hatte man das Gefühl, auf eine spektakuläre, völlig ungewohnt mitreißende Art ins musikalische Geschehen integriert zu sein.

Man findet auf der Website von Robert Koda Links zu einigen sehr ausführlichen Besprechungen, die das Besondere dieses Vorverstärkers plastisch beschreiben.

Einige Erläuterungen zu Robert Koda:

Die Firma Robert Koda LLC wurde von Robert Koch 2008 in Sizuoka, Japan gegründet. Robert Koch ist gebürtiger Japaner mit deutschen Vorfahren und arbeitete einige Jahre lang unter der Anleitung des legendären Hiroyasu Kondo bei Audio Note (Kondo) in Tokio. Dort war er unter anderem an der Entwicklung des legendären M-1000 Vorverstärkers (85.000€)  beteiligt, bis er das Unternehmen verließ um das dort erworbene Knowhow in seine eigenen Konzepte vom Verstärkerbau einfließen zu lassen.

Robert Koch ist der Überzeugung, dass der Vorverstärker die wichtigste Komponente in einer High End Kette darstellt und entwickelte dazu seine zum Patent angemeldete „ITC-Schaltung“ (ITC = Inverted Transconductance Coupling). Dabei handelt es sich um eine Anordnung von Halbleiterbausteinen, die denn Vorverstärker vom „Klang des Netzteils“ befreien sollen, sodass das Signal aus nichts anderem als der reinen Musikmodulation besteht. Anders als Kondo verwendet Robert Koch in seinen Vorstufen keine Röhren, da er der Meinung ist, dass Transistoren im Verbund mit seiner speziellen ITC-Schaltung überlegen sind.

In Robert Koda-Vorstufen werden keine Relais, sondern nur mechanische Schalter verwendet.  Der einzigartige Lautstärkeregler besteht aus handverlöteten Widerständen, die aus einem besonderen Carbon-Gemisch und Leitern mit dicker Goldbeschichtung auf höchstreinem, sauerstofffreiem Kupfer bestehen.  Auch das Gehäuse ist kupferbeschichtet.  Eine Fernbedienung lehnt Robert Koch aus prinzipiellen klanglichen Gründen ab, da der Einsatz von Mikroprozessoren und einem zusätzlichen Netzteil seinem avisierten Ziel klanglicher Perfektion nicht förderlich ist.

Robert Koch baut jedes Gerät selbst, was größere Stückzahlen ausschließt und Lieferzeiten bedingt.

Ich bin mir absolut sicher, dass diese Vorstufen absolut außergewöhnliche Produkte sind, die auch anspruchsvollste Audiophile in ihren Bann ziehen kann und werde die Geräte von Robert Koda in mein Portfolio aufnehmen: ab September/Oktober ist zunächst die Takumi K-10 vorführbereit.

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